Rundbrief
Weihnachten 2002
Liebe ist die einzige Wahrheit.
Alles, was ohne Ideale verwirklicht wird,
ist früher oder später zum Verfall verurteilt.

Raoul Follereau
Liebe Freunde !
Raoul Follereau starb 1978 im Alter von 75 Jahren in Frankreich.
Er war Journalist und Jurist.
Schon in seiner Jugend berührten ihn tief die schmerzhaften Wunden des menschlichen Körpers: Hunger, Armut und Krankheit, die jährlich Millionen von Opfer verursachen.
Jedoch einem dieser Leiden widmete er seine gesamte Aufmerksamkeit: Lepra.
Er entschloss sich , diese Krankheit zu bekämpfen und den Leprakranken die Menschenwürde zurückzugeben. 1954 wandte er sich das erste Mal in einem Appell an die Öffentlichkeit und machte auf die Millionen Leprakranken weltweit aufmerksam. Er bat die Menschen, deren Herzen für die Probleme der Leprakranken zu öffnen, sich von der Angst vor denjenigen , die an Lepra erkrankt sind, zu befreien und über Möglichkeiten, die Krankheit systematisch zu bekämpfen, nachzudenken. An die Großmächte appellierte er, den Wert zweier Bomber für den Kampf gegen Lepra zu spenden, eine Forderung, die an Aktualität nichts eingebüsst haben dürfte.
Raoul Follereau hat sein ganzes Leben lang nicht nur gegen die Lepra gekämpft, sondern gegen alle anderen Krankheiten, wie beispielsweise die Tuberkulose; aber ebenso gegen Feigheit, Gleichgültigkeit und Intoleranz.
Den Leitspruch:
" Das Gute, das ich nicht getan habe, das ich so gern getan hätte,
und das Ihr nach mir tun werdet"
bezeichnete Raoul Follereau als sein Vermächtnis.
Lepra heute.
Mit Einführung der Polychemotherapie in den 80iger Jahren konnte die Lepra erstmals geheilt werden. Mehr als 10 Millionen Leprakranke wurden seitdem als geheilt entlassen. Die Weltgesundheitsorganisation - WHO - spricht von der Eliminationsstrategie, die ein Ende des Lepraproblems im öffentlichen Gesundheitsdienst für das Jahr 2005 plant. Mit anderen Worten, die Zahl der Leprakranken soll auf weniger als 1 Kranken pro 10.000 Einwohner reduziert werden.
Die Realität ist jedoch weit entfernt vom Traum der WHO und am internationalen Leprakongress im August in Salvador wurde die WHO deshalb von der Internationalen Lepragemeinschaft - ILA heftig kritisiert.
Weltweit wurden in den letzten 10 Jahren mehr als 600 Tausend neue Leprafälle jährlich registriert und in den letzten 3 Jahren stieg die Zahl sogar auf mehr als 700 Tausend.
In mehr als 80 Ländern werden noch Leprafälle registriert und in 15 Ländern ist die Lepra noch endemisch.
Indien führt mit mehr als 500 Tausend neuen Fällen jährlich, gefolgt von Brasilien mit 42.000 Fällen. Hinzu kommt , dass die Inkubationszeit ( Ansteckung bis Ausbruch der Krankheit ) bei Lepra 2 bis 15 Jahre dauern kann. Mit anderen Worten , wer sich heute ansteckt, kann in zwei bis 15 Jahren an Lepra erkranken.
Im Mato Grosso wurden im Jahre 2001 mehr als 3.800 neue Leprafälle registriert , eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 26%. Davon waren 270 Fälle Kinder. Im Bundesstaat Mato Grosso do Sul registrierten wir 570 neue Leprafälle , davon 27 Kinder.
Nicht nur die Neuerkrankungen an Lepra nehmen zu, sondern auch andere Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria, Denguefieber, Gelbfieber und Leishmaniase.

Woran liegt das?
Vor kurzem wurde in einer Gesundheitszeitschrift in São Paulo ein Artikel mit dem Titel " Soziale Krankheit - Armut erneuert die Lepra in São Paulo" veröffentlicht.
Der Artikel berichtet über die Zunahme von neuen Leprafällen in der armen Bevölkerungsschicht, vor allem bei Jugendlichen. Nur 10,5% der neuen Leprafälle kamen aus guten sozialen Verhältnissen. 41% kamen aus armen Verhältnissen und 48,6% aus extrem armen Verhältnissen mit einem Einkommen von weniger als US$ 1/Tag - die von der Gesellschaft ausgeschlossenen Lepra und Tuberkulose sind nicht nur ein medizinisches Problem , sondern auch ein sozio-ekonomisch-kulturelles Problem.
Sie destabilisieren die Struktur der Gesellschaft, halten die Kinder von der Schule fern, verursachen Arbeitslosigkeit und stigmatisieren die Menschen. Sie befallen die Ärmsten, die am Rande der Gesellschaft leben - die Ausgeschlossenen, diejenigen , die in den Gefängnissen häufig unter unmenschlichen Bedingungen leben.
In den Ländern der 3. Welt geht jeder vierte vermeidbare Todesfall auf das Konto der Tuberkulose.
Sie richtet jährlich einen geschätzten Schaden von 12 Milliarden US-Dollar an. Der Kreis von Krankheit und Armut schließt sich. Laut Bericht der Vereinten Nationen -UN - steht Brasilien seit 25 Jahren an der Spitze der Länder mit der größten sozialen Ungerechtigkeit.

Die Daten zeigen, dass 10% der Bevölkerung 50% des Volkseinkommens beanspruchen, während 50% der Bevölkerung mit nur 10% des Volkseinkommen auskommen muss. 10% der brasilianischen Bevölkerung leidet an Unterernährung und 26% ( 55 Millionen ) leben mit weniger als US$ 1 pro Tag Ein weiteres Problem ist die Versorgung der Bevölkerung mit sanitären Anlagen, Trinkwasser, Abwasser-Kanal und Kläranlage.
Laut Bericht des brasilianischen Statistikamtes haben mehr als 24.8% der Wohnungen keinen Wasseranschluss und 55,5% ( 88 Millionen Brasilianer ) keinen Anschluss an Abwasser mit Kläranlage.
Besorgniserregend ist die Tatsache, dass 50% der Kinder unter 6 Jahren in Wohnungen ohne jegliche sanitäre Einrichtungen leben, was den Tod von 20 Kindern täglich verursacht. 80% der brasilianischen Bevölkerung sind vom öffentlichen Gesundheitsdienst abhängig , können sich keine private Krankenkasse leisten.

Der Bericht der Vereinten Nationen beschreibt das Zusammenleben zweier Bevölkerungsgruppen in Brasilien. 50% der Bevölkerung hat keinen Zugang zur Schule, Ausbildung, Arbeit, Land und Kredit, während die andere Hälfte all dies beansprucht.
Dies kann den Eindruck erwecken, dass das Land gut funktioniert, produziert und seinen Reichtum erhöht. Die Menschen leben mit der sozialen Ungerechtigkeit seit deren Geburt , haben das Gefühl für Ungerechtigkeit verloren und betrachten das normal.
Der neugewählte brasilianische Präsident, der im Januar sein Amt antreten wird, von Beruf Schlosser und Gewerkschafter, versprach den Brasilianern 3 Mahlzeiten am Tag - 55 Millionen Brasilianer hungern.
Laut Forschungsinstitut Getulio Vargas in Rio de Janeiro wären monatlich US$ 500 Millionen zur Ausrottung des Hungers notwendig. Brasilien gibt 9% seines Haushaltes für Soziales und 20% zur Tilgung der Auslandsschulden aus.

Unser Lepra- und Tuberkuloseprogramm
Sowohl Lepra als auch Tuberkulose sind Krankheiten der Armut. Mangelnde Hygiene, Hunger, schlechte Wohnverhältnisse und Stress wegen der aussichtslosen Lage, in der sich viele befinden, sind der Nährboden für diese Krankheiten.
In diesem Jahr waren in unserem Gebiet in medikamentöser Behandlung 6.800 Leprakranke , davon 700 Kinder und 2.200 Tuberkulosekranke.
Viele Leprakranke beanspruchen nach Abschluss der medikamentösen Therapie weiterhin unsere Dienste, weil sie entweder an Leprareaktionen, die bis zu 5 Jahren nach Abschluss der Therapie auftreten und schwere Komplikationen verursachen können, oder an Körperdeformierungen leiden, die meistens lebenslang die Betreuung durch den Lepradienst notwendig machen.
Mehr als 1.900 Leprakranke wurden deshalb von uns versorgt, Kranke die in den offiziellen Statistiken nicht mehr geführt werden. Doch nicht nur die Lepra-Tuberkulosekranken werden von uns betreut. Wir untersuchen die Kontaktpersonen und verabreichen eine Schutzimpfung.

Für Leprakontaktpersonen benützen wir die Tuberkuloseschutzimpfung, die das Immunsystem gegen den Lepraerreger verbessert, jedoch keinen absoluten Schutz gewährt. Mehr als 45.000 Kontaktpersonen wurden von uns betreut.
In beiden Bundesstaaten betreuten wir in diesem Jahr 22 Schusterwerkstätten und behandelten 852 Leprakranke. Mehr als 727 Tennisschuhe, 44 Sandalen, 9 orthopädische Schuhe und 2,120 Einlagen zur Versorgung von Wundgeschwüren an den Füssen und Fallfüßen waren notwendig.

In 8 Städten operieren bereits Orthopäden unsere Leprakranken, die Probleme an Händen, Füssen oder Auge haben. Insgesamt wurden 320 Leprakranke operiert.
Um eine gute Labordiagnostik für Lepra und Tuberkulose zu garantieren, bildeten wir 115 MTA´s aus und führten in 90 Städten 6.400 Qualitätskontrollen durch.
In regionalen Kursen bildeten wir 5.300 Fachkräfte aus , darunter 507 Ärzte und 555 Krankenschwestern.
Auch auf dem sozialen Gebiet verstärkten wir unsere Aktivitäten.
Im Kinderheim "Casa Menor" ermöglichten wir 33 leprakranken Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Berufsausbildung. Da diese Kinder und Jugendlichen in den Armenviertel am Stadtrand wohnen, zahlen wir die Busfahrkarten, damit sie täglich ins Kinderheim kommen können. Wir mussten 11.200 Busfahrkarten dafür bezahlen.

Der deutsche Botschafter , Dr. Uwe Kästner, besucht das Kinderheim Casa Menor

 

Im Leprazentrum in Cuiaba finanzierten wir 20 Jugendlichen einen Computerkurs und einem Jugendlichen einen Malerkurs , um somit die Berufschancen zu verbessern.
Patienten, die in großer Not sind und sich die Grundnahrungsmittel nicht leisten können , unterstützten wir mit Nahrungsmittelpaketen. Wir versorgten 100 Patienten mit 115 Paketen.

Um die regelmässige Behandlung der Leprakranken zu garantieren , zahlten wir für Patienten, die keine Mittel haben , die Buskarten. Wir versorgten 1.426 Patienten mit 7.928 Buskarten. Im Bundesstaat Mato Grosso do Sul betreuten wir in der Region der Stadt Dourados zur Grenze nach Paraguay ein Indianergebiet.
Auf einer Fläche von 3.500 Hektar leben in 2 Dörfern 9.000 Indianer,
davon 4.100 unter 15 Jahren.
Die Indianer leben in absoluter Armut. 40% der Kinder unter 5 Jahren leiden an schwerer Unterernährung, 30 Kinder unter 5 Jahren starben in diesem Jahr wegen Hunger und fehlender Hygiene. Tuberkulose ist der größte Feind nach dem Hunger. 105 Indianer erkrankten an Tuberkulose und einer an Lepra. Zusammen mit dem Indianergesundheitsdienst begannen wir die Tuberkulose und die Unterernährung zu bekämpfen.
Wir bildeten 3 Ärzte, 4 Krankenschwestern, 1 Laborarzt und 30 Gesundheitsagenten aus. In den Dörfern führten wir Aufklärungskampahnen durch und benützen Plakate und Folders in der Indianersprache.
Wir organisierten den Anbau von Gemüsegärten, Reis und Bohnen und Hühnerzucht.

Indianer - Gemüsegarten Indianer in deren armseligen Hütten

In beiden Bundesländern reisten unsere Teams (Arzt, Krankenschwester, Krankengymnastin, Laborarzt, MTA, Schuster ) mit dem Auto und Flugzeug mehr als km 70.000 .

Anerkennung unserer Lepraarbeit durch den Landtag Mato Grosso
Am 8. Mai 2002 erhielt ich im Rahmen einer Feierstunde im Theater der Universität in Cuiaba den Titel "Ehrenbürger Mato Grosso" vom Präsidenten des Landtages Mato Grosso.

Den musikalischen Teil gestaltete das Sinfonieorchester und der Choral der Universität. Mehr als 500 Personen nahmen teil, u.a. der deutsche Botschafter in Brasilia, Dr. Uwe Kästner, der deutsche Konsul in Cuiaba, Eike Kramm, der Innenminister vom Mato Grosso, sowie Richter und Abgeordnete des Landtages. Der Präsident des Landtages , Humberto Bosaipo, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: " Heute wollen wir Personen ehren, die am Aufbau und Entwicklung des Mato Grosso in all den Jahren mitgewirkt haben. Die Personen wurden von den Abgeordneten ausgewählt, weil sie dieser Ehrung, Mitbürger und Mitbruder des Mato Grosso zu werden, würdig sind. Deshalb ist es für mich heute eine besondere Ehre, diese Männer und Frauen im Namen des Landtages für deren besondere Dienste für den Mato Grosso auszuzeichnen".

Er bedankte sich bei der deutschen Bevölkerung und dem DAHW für die Unterstützung im Kampf gegen Lepra und Tuberkulose. Der Landtagsabgeordnete Dr. Andre Bringsken sprach im Namen aller Abgeordneten:
"In dieser Nacht werden neue Bürger des Mato Grosso geboren und das Theater der Universität wird zu einer großen Geburtsklinik".
Viele Personen aus verschiedenen Bereichen wurden ausgezeichnet, darunter auch ein Ausländer. Ich kenne den Manfred schon seit seiner Ankunft im Mato Grosso und verfolge aufmerksam seine Arbeit. Als er in den Mato Grosso kam, wurde er von vielen nicht verstanden, obwohl er sich alle Mühe machte, zu zeigen, dass er kam, um zu helfen. Man verdächtigte ihn als deutschen Spion und nicht selten wurde er von Politikern verfolgt, weil sie meinten, er würde sich in die Politik des Landes einmischen. Die Wahrheit ist jedoch, dass Manfred in den Mato Grosso kam, um sich und sein Leben denen zu schenken, die leiden und die vor allem litten, als es noch keine definierte Gesundheitspolitik gab. Als dann endlich die Verantwortlichen verstanden, dass Deutschland und der Manfred Partner sein können, wurde er eingeladen, sich an den Tisch mit den Verantwortlichen zu setzen, um gemeinsam das Problem Lepra und Tuberkulose zu behandeln, das bisher im Mato Grosso vernachlässigt wurde.
Vielen Dank an Deutschland und an Manfred, nicht nur wegen des beispielhaften Einsatzes als Person, sondern auch für die finanzielle Unterstützung. Ich bitte den Herrn Botschafter, diese Botschaft vom Volk und Landtag Mato Grosso über diesen Deutschen, der jetzt Bürger dieses Landes ist, an das deutsche Volk und die deutsche Regierung zu überbringen. Vielen Dank".
(Ein weiterer Bericht dazu: Siehe auf dieser Seite weiter unten)

Unser Leben in Cuiaba
Meine Frau arbeitet weiterhin im Landesreferenzzentrum für Dermatologie und Lepra in Cuiaba. Sie ist verantwortlich für Forschung, Ausbildung von Fachpersonal und Beratung der Städte.
An der privaten Universität UNIC in Cuiaba betreut sie Medizinstudenten im praktischen Einsatz. Meine Tochter studiert in der Stadt Ribeirão Preto-São Paulo Journalistik und hat bereits 2 Jahre erfolgreich bestanden. Mein Sohn studiert an der Universität in Cuiaba Betriebswirtschaft, was ihm nicht besonders gefällt. Er beabsichtigt auf Architektur umzusteigen.
Mir geht es mit meiner Wirbelsäule sehr gut. Nach der Operation im vergangenen Jahr habe ich keine Beschwerden mehr.

Was uns Sorgen macht, ist die Zunahme der Gewalt. Auf Grund der schlechten sozialen Lage, hohe Arbeitslosigkeit nimmt die Gewalt immer brutalere Verhältnisse an. Hinzu kommt , dass Cuiaba im Grenzgebiet zu Bolivien liegt und das organisierter Verbrechen, vor allem die Drogenmafia, sehr großen Einfluss hat. In den letzten 10 Jahren nahm die Mordrate um 723% zu; und das Risiko, in Cuiaba ermordet zu werden, stieg in den letzen 4 Jahren um 15%.
In den ersten sieben Monaten wurden in Cuiaba 166 Menschen ermordet.
Im August wurde mein Sohn zweimal überfallen , einmal abends vor der Haustür mit vorgehaltenem Revolver. Anfang September wurde er an einem Samstag Abend, als er vor einer Ampel anhielt , von 6 bewaffneten Jugendlichen entführt und in ein Armenviertel verschleppt. Nachdem man ihm alles weggenommen hatte, wurde er nach Stunden des Terror freigelassen.
Vor drei Monaten wurde ein bekannter Zeitungsverleger in Cuiaba ermordet. Er hatte die Drogenmafia öffentlich angegriffen.

Diese Tage kam ein ausführlicher Bericht im nationalen Fernsehen über die Drogenmafia in Cuiaba. Politiker, Richter und Polizeioffiziere sind Mitglieder. Der Chef ist ein ehemaliger Polizist, der als Leibwächter für Politiker vor 20 Jahren seine Karriere begann.
Zwei Tage nach dem Fernsehbericht stürmten in den frühen Morgenstunden schwerbewaffnete Spezialeinheiten der Bundespolizei das Haus des Mafiachefs. Der Mafiaboss flüchtete zwei Stunden zuvor mit einem Hubschrauber, der in der Nähe seines Hauses landete. Er wurde von der streng geheimen Aktion informiert.

Die Bevölkerung hofft, dass die Regierung nun hart durchgreift und das Morden ein Ende nimmt.

Unsere Zusammenarbeit mit dem Kolpingswerk
Das Kolpingswerk Mato Grosso ist unser Partner. Ohne ihn könnten wir weder Verträge noch Geldtransfer zur Finanzierung unserer Projekte durchführen. Kolping ist eine in Brasilien anerkannte Hilfsorganisation, die vor allem in der Betreuung von Familien, Berufsausbildung für Jugendliche und der christlichen Erziehung tätig ist. In vielen Brasilianischen Bundesländern ist Kolping anwesend. Im Mato Grosso und Mato Grosso do Sul arbeitet Kolping in mehreren Städten.
Der Präsident des Kolpingwerkes, der deutsche Priester Pater Hans Henning hat uns bisher tatkräftig unterstützt und durch seinen Einfluss unseren Fortschritt in der Lepraarbeit ermöglicht. Ihm und den Kolpingsgruppen unseren ganz herzlichen Dank.

Einen ganz herzlichen Dank möchte ich an meinen ehemaligen Schulfreund
aus der Rebdorfer Zeit, Franz-Josef Beringer und Frau Annemarie Wild aus Hitzhofen sagen. Beide haben in mühevoller Arbeit die Homepage des Freundeskreise Manfred Göbel erarbeitet: www.leprahilfe-goebel.de.
Wer sich am Laufenden halten will über unsere Arbeit, der kann sich über diese Homepage informieren.

Ende Januar werden wir in einer portugiesischen Homepage ständig über unsere Arbeit und Projekte informieren.
Die Anregung dazu kam von unseren brasilianischen Freunden.

Unser Büro in Cuiaba hat sich zum Referenzpunkt für Lepra/Tuberkulose für medizinisches Personal, Schulen, Universitäten, Städten, Kirchen, Vereine, Journalisten und Politiker entwickelt.

Im Juli kommenden Jahres werde ich mit meiner Familie auf Heimaturlaub nach Deutschland kommen. Meine nächste Vortragsreise ist für 2004 geplant.

Für etwaige Rechtschreibfehler möchte mich schon im vornherein entschuldigen. Nach 23 Jahren Brasilien sind meine Deutschkenntnisse nicht mehr die Besten.

Ich möchte allen, die unsere Lepra-Tuberkulose-Arbeit unterstützen ein ganz herzliches Vergelt´s Gott sagen und ein frohes gesegnetes Weihnachten sowie ein erfolgreiches Neues Jahr wünschen.
Euer Manfred